Alfred Seipel - Gründungssponsor des JFV 1.FC Süd012 Eichsfeld erinnert sich



Mein Vater wird in diesem Jahr 85 Jahre alt. Und da ich mich frühs jetzt immer ein wenig um ihn kümmern muß, gibt es beim Kaffeetrinken oft Gelegenheit über den Sport in Struth nach 1945 zu reden. Vater ist der letzte Ohren- und Augenzeuge des Sportgeschehens in Struth aus dieser Zeit und so erinnern wir uns gern seiner und unserer Erlebnisse aus dieser Epoche. Beim Durchstöbern einiger noch bei uns liegender Unterlagen aus den sechsziger Jahren entdeckte er, dass er 1962 in Struth eine Sektion Leichtathletik gegründet hat. Wir blicken also in diesem Jahr auf 50 Jahre Leichtathletik in Struth zurück, was mich auch ein wenig mit Stolz erfüllt, da ich selbst zu der Entwicklung der Leichtatletik in unserer Gemeinde sehr viel beigetragen habe. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass unsere Enkelkinder Kira und Milena im Moment diese Entwicklung fortsetzen und wir auch hoffen, dass unsere noch kleineren Enkelkinder eines Tages in die Fußstapfen meines Vaters treten. Mein Vater war vor 1945 (geboren in der Grafschaft Glatz in Schlesien) ein guter 3000 Meter Läufer und seine Enkel und Urenkel haben sicher auch ein wenig von seinem Talent mit abbekommen.
Die Gründung der Sektion Leichtathletik fand am 15. Mai 1962 statt. Wenn auch die ersten Bilder  aus der Mitte der sechsziger Jahre stammen, so zeigen sie doch, dass sich die Zeiten sehr verändert haben. Fortsetzung folgt!


Sportfest in Struth. Struth hatte bereits in den 60er Jahren eine Aschenbahn, was für Eichsfelder Verhältnisse eher selten war.


1965 waren wir zum ersten mal auf dem Günther Picht Sportplatz in Mühlhausen am Start. Hier Mädchen die mit mir damals in Struth zur Schule gingen und natürlich fast alle in der Sektion Leichtathletik Sport trieben. Zweite von rechts, Irmgard Gries, die eine sehr gute Sprinterin war.


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